Monatsarchiv für April 2008

Rummelsnuff – Mongoloid (Devo-Cover)

Sonntag, den 20. April 2008

Dass ich ‘Mongoloid’ von Devo für einen großartigen Titel halte, habe ich ja schon mal hier erwähnt. Und dass ich auch Rummelsnuff und seine Cover-Version von “Mongoloid” ziemlich cool finde, schrieb ich ebenfalls.

Naja, nun gibt’s dieses Cover jedenfalls auch als neues Video bei YouTube, somit möchte ich’s der geschätzten Leserschaft hier natürlich auch nicht vorenthalten:

Großes Kino. ;-)

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Mal Anderes hören: Wolfgang Michels – “michels. zuhause”

Donnerstag, den 10. April 2008

[Trigami-Review]

“Singer/Songwriter”. “Deutsche Texte”.

Eigentlich sind das Attribute für eine Art von Musik, mit der ich (und vermutlich auch der geneigte Leser hier) noch nie wirklich viel anfangen konnte.

Aber es gibt Musiker, bei denen diese impliziten Vorurteile einfach nicht angebracht sind, weil die Musik, die sie machen, nicht nur ein Vehikel für eine mehr oder weniger erst gemeinte Botschaft ist, sondern ein Spiegelbild ihres Lebens und der sie prägenden Umgebung.

michels. zuhauseWolfgang Michels ist so ein Künster.

Um ehrlich zu sein, war er mir bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich die CD in den Player geschoben habe, fast unbekannt und ich hatte zumindest bewußt noch nichts von seiner Musik gehört. Daher war ich sehr, sehr skeptisch.

Doch die auf der Promo-CD zum Album “michels. zuhause” enthaltenen zwei Songs, welches am 11.04.2008 erscheint, haben mich dann doch sehr positiv überrascht…

Michels lebt seine Musik tatsächlich; die Stimme mal rauh, mal sanft, die Musik im besten Sinne warm und greifbar, niemals kalt und kaputtproduziert und dabei unheimlich lässig und entspannt mit einer enormen Breite an hörbaren Einflüssen, von eher mediterraner oder lateinamerikanischer Inspiration bis hin zu psychedelischer und energischerer Gangart.

Auch textlich sind die Titel so gar nicht mit dem Rest der deutschen Szene zu vergleichen, sondern kommen eher der amerikanischen Singer/Songwriter-Tradition des letzten Jahrhunderts nahe. Also nix mit Liedermacher oder so.

Sicher kommt Wolfgang Michels dabei seine Erfahrung zugute; immerhin ist er schon 57 Jahre alt und macht seit Jahrzehnten unter wechselnden Künsternamen zum Teil recht erfolgreiche Musik.

Auch lebte er einige Jahre in San Francisco und veröffentlichte in seiner Zeit dort zwei englischsprachige Alben, die wohl einen Teil der Einflüsse und Stilelemente seiner Musik erklären. Weitere prägende Einflüsse dürften in der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Rio Reiser zu suchen sein.

All das findet sich nun quasi in einer Art Schmelztiegel in seinem neuen Werk „michels. Zuhause“ wieder: Im besten Sinne gereifte, ehrliche Musik, die offenkundig die Seele und das Leben des Künstlers widerspiegelt und damit definitiv Lust auf mehr macht.

Alles in allem also eine Empfehlung für jeden Leser, der auch mal Lust hat, über den musikalischen Tellerrand der ansonsten hier so vertretenen Musikstile zu hören und vielleicht man unbefangen was anderes auszuprobieren.

Ich werde mir sicherlich noch das ein oder andere Werk von Wolfgang Michels anhören und auch mal die „historischen“ Werke ausprobieren.

Übrigens: Eine gute Möglichkeit, sich einen musikalischen Eindruck zu verschaffen, findet man auf der sehr schönen Website von Michels, auf denen diverse Hörproben zu finden sind.

Webseite: www.wolfgang-michels.de

Myspace: www.myspace.com/wolfgangmichels

(zuhause wurde produziert von Franz Plasa und erscheint am 11. April bei ferryhouse productions (Vertrieb: Warner Music Germany)).

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Nostalgie VII: The Human League – Being Boiled

Sonntag, den 6. April 2008

Durch einen Blogeintrag bei Jan bin ich nach langer Zeit mal wieder über den Titel “Being Boiled” gestolpert, so dass es hier nun mal wieder einen Beitrag zum Thema “musikalische Nostalgie” gibt…

Diese ganze “New Wave / Synthie-Pop Scheiße” hat mich ja eigentlich immer ziemlich kalt gelassen und auch The Human League haben ab ca. 1980  Musik gemacht, die ich im Radio immer sehr schnell weggeschaltet habe; ich denke da nur noch mit Grauen an die Nummer “Don’t you want me”, was wohl der erste echte Hit von Human League war.

Allerdings hatten sie in der Zeit von ca. 1977 bis 1980 auch einige Achtungserfolge, die noch nicht so geschliffen und deutlich düsterer klangen und die ich sehr gerne mochte (und noch mag), mein Favorit (und wohl auch das bekannteste Stück aus dieser Zeit) von Human League ist “Being boiled”, welches interessanterweise auch noch in die Charts einstieg, allerdings in Deutschland erst 1986, also rund 8 Jahre nach Erscheinen.

Hier mal zuerst das Original und anschliessend dann ein paar Cover und Varianten…

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Misirlou weekly (7) – diesmal kein Video?

Sonntag, den 6. April 2008

Nachdem es in den letzten Wochen immer ein Video bei “Misirlou weekly” zu sehen gab, wird dem werten Leser dieses Blogs heute erst einmal ein englischer Text zugemutet:

Guitarist Dick Dale Brought Arabic Folk Song to Surf Music

Interessanterweise findet sich der Artikel auf den Webseiten der US-Regierung unter der Rubrik “Telling America’s Story”.

Sätze wie “And Dick Dale can show us that there is nothing more American than the Arabic sound of classic surf music.” können auch wirklich nur auf der Tastatur eines Amerikaners entstanden sein.

Insgesamt ist der Artikel recht lesenswert, wie ich finde.

Und ein Video gibt’s dann natürlich doch noch, nein, nicht Misirlou, sondern eines, was zeigt, das Dick Dale auch was anderes spielt: “House of the rising sun”. Wobei das Spielen nicht so das Problem ist, aber er singt auch. Ich kommentier’ das besser nicht…

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Big John Bates – Europa-Tour 2008 (aktualisiert 01.04.2008)

Dienstag, den 1. April 2008

So, die Europa-Tour von Big John Bates nimmt auch für 2008 offensichtlich langsam Gestalt an.

Bisher sind mir folgende Termine bekannt:

30.04.2008 NL-Eindhoven, Effenaar (afternoon show at 16:00)
30.04.2008 NL-Venlo, Perron 55 (evening show at 21:00)
01.05.2008 D-Berlin, Luzia Maifest
02.05.2008 tbc
03.05.2008 NL-Groningen, Osterpoort Festival
07.05.2008 D-Bochum, Zwischenfall
08.05.2008 D-Hannover, Faust/Mephisto
09.05.2008 D-Berlin, White Trash
10.05.2008 D-Hamburg, Drafthouse
11.05.2008 D-Magdeburg, Blow-Up
14.05.2008 CH-Thun, Mokka
15.05.2008 I-Milano, Legend 54
16.05.2008 I-Roma, Traffic
17.05.2008 I-Colle Valdelsa/ Siena, Sonar
20.05.2008 CH-Schaffhausen, TapTab
21.05.2008 D-Stuttgart, Landespavillion
22.05.2008 A-Dornbirn, Spielboden
23.05.2008 D-Saarbrücken,
24.05.2008 CH-St.Gallen, Grabenhalle
26.05.2008 A-Wien, B72
28.05.2008 D-Chemnitz, Bunker
29.05.2008 D-Dresden, Groove Station
30.05.2008 D-Bremen, Lila Eule
31.05.2008 D-Lübeck, Treibsand

Hier im Ruhrgebiet sieht’s ja wieder äußerst sparsam aus, und in den Z-Fall geh’ ich aus Prinzip nicht.
Naja, mal sehen, ob da noch mehr kommt, es ist ja noch etwas Luft im Zeitplan…

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